42. Nikolauseinzug in Zell am Ziller

Von Myra in Kleinasien, wo der heilige Nikolaus als Bischof wirkte, ist es ein weiter Weg nach Zell am Ziller
Jahr für Jahr nimmt jedoch der Heilige diese Strapazen – tatkräftig unterstützt vom örtlichen Theaterverein – auf sich, um unsere Kinder zu beschenken.
Viele Legenden ranken sich um St. Nikolaus, welcher seit alters her wegen seiner Freigiebigkeit und Hilfsbereitschaft verehrt wird.
Wie fast immer schon, führte der Theaterverein Zell am Ziller den äußerst beliebten und traditionellen Nikolauseinzug am 4. Dezember und heuer bereits zum 42. male durch.
Bestens vorbereitet startete der Umzug wieder pünktlich um 17:30 Uhr unter reger Beteiligung der Mitglieder des Theater-Vereines aber auch durch  Mitglieder des befreundeten Höllischen-Vereines sowie Nikolausliebende Eltern mit ihren Kindern und Enkelkinder.
Eine beachtliche Menge an großen und kleinen Hirten umsäumten die stattliche Schafherde von Alexander Sojer und führten damit den Umzug an.
Auch der unbarmherzige Wettergott schaute wahrhaftig in letzter Minute auf die so zahlreichen Engel und dem mit großer Erwartung ersehnten Nikolaus hernieder indem er für die Zeit des Einzuges und der Berscherung die Regentropfen an einen anderen Ort hin lenkte.
Erwartung war in diesem Jahr ja groß gechrieben, da unser allen bekannter Nikolaus, Franz Wechselberger, der letztes Jahr nach 17 Jahren Nikolausgeschichte aus gesundheitlichen Günden dieses würdevolle Amt zurücklegte, wir alle jedoch angespannt, wie es der "Neue", wohl machen wird.
Die Anspannung war bald verschwunden, als der Nikolaus, in liebevoller Weise angekündigt durch die Engel, das Pavillion betrat und beruhigenden und aufmunternd an die Kinder sprach. Ganz leise war es am Platz und alle lauschten den Worten des Nikolauses.
 

Als Nikolaus stellen wir vor - Stefan Geisler- und bedanken uns, dass er dieses würdevolle Amt nun seines nennt.

Die strahlend glänzenden Augen aus den Gesichtern der 29 Engel, erfreuten nicht nur den Nikolaus sondern im besonderen den Kleinsten in unserer Gesellschaft. 
Hinter der Nikolauskutsche, ein Knattern und Rattern am Asphalt dabei wird nur ein alter Karrenwagen durch Krampusse dahergezogen. Ebendort sitzen 2 Engelchen in leicht beleuchtetem Scheinwerferlicht.  Sie passen wohl auf die Gaben des Nikolauses auf die sich um sie herum befinden!
Außerhalb des Umzuges, auf ausgewählten Plätzen hörte man vorweihnachtliche Weisen gespielt durch die fleißige Bläsergruppe der Bundesmusikkapelle.
Am Pavillon-Platz erinnerte der Nikolaus gute Taten zu setzen um den Nächsten und den armen Mitmenschen zu helfen. Nach ermunternden Worten an die Kinder Gutes zu tun, lauschte man vom Nikolaus angestimmt dem allseits bekannten Nikolauslied. Aldann warteten die Kinder geduldig und mit ausgestreckter Hand bis ihnen der Nikolaus zärtlich die Hände schüttelte und das Gabensäcken überreichte.

Abschließend möchte der Vorstand des Vereines allen Mitwirkenden und Gönnern dieser Veranstaltung ein herzliches DANKE aussprechen.

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